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GEA eröffnet neues Gefriertrocknungs-Technologiezentrum

Neues Pharma-Technologiezentrum in Deutschland mit ALUS-Automation stärkt Gefriertrocknung, Produktivität und Sicherheit.

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GEA eröffnet neues Gefriertrocknungs-Technologiezentrum

GEA führt die RAY Plus-Serie ein, um den Energieverbrauch und den Durchsatz in der großtechnischen Lebensmittel- und Pharmaverarbeitung durch fortschrittliche Strömungsmodellierung zu optimieren. Die RAY Plus-Serie ist eine batchbasierte Lyophilisierungslösung, die eine Steigerung der Produktionskapazität um 30 % gegenüber Standard-Industrieanlagen bei gleicher Stellfläche ermöglicht. Unter Verwendung proprietärer Computational Fluid Dynamic (CFD)-Modelle erreicht das System eine Reduzierung des internen Druckverlusts um 50 %, was eine hohe Relevanz für die nachhaltige Produktion von Kaffee, Früchten und bioaktiven Inhaltsstoffen besitzt.

Optimierung von Vakuumdynamik und Durchsatz
Der zentrale technische Fortschritt der RAY Plus-Serie liegt in der neu gestalteten Gehäusegeometrie, die mithilfe eines proprietären CFD-Modells zur Bewertung von Strömungs- und Druckverlusten unter Hochvakuumbedingungen entwickelt wurde. Durch die Installation von Brüdenkondensatoren auf beiden Seiten des Gehäuses und den Dampfeintritt von oben und unten ermöglicht das System eine Druckverlustreduzierung von fast 50 %. Diese mechanische Optimierung erlaubt den Betrieb bei niedrigeren Vakuumwerten – oft unter 0,15 mbar – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung hoher Sublimationsraten von über 3 kg/m²h.

In der praktischen Anwendung bedeuten diese Fortschritte, dass die RAY Plus-Serie den gleichen Tagesausstoß wie Altsysteme bei einem um ca. 20 % geringeren Energieaufwand erzielt. Die Integration von vier Kondensatoren – drei im Betrieb und einer in der Abtauung – ab dem Modell RAY 125 Plus ermöglicht eine größere Kondensationsfläche und erlaubt den Betrieb bei Kondensatortemperaturen, die etwa 6 °C über denen herkömmlicher Konfigurationen liegen.

Integration in die digitale Lieferkette
Um den Anforderungen moderner Automotive Data Ecosystems und industrieller IoT-Standards gerecht zu werden, verfügt die RAY Plus über eine intuitive Benutzeroberfläche an der Vorderseite des Geräts, die einen sicheren Fernzugriff und eine zentrale Steuerung unterstützt. Bis zu sechs Schränke können vernetzt werden, um ein gemeinsames Steuerungs- und Unterstützungssystem zu nutzen, was eine gleichmäßige Lastverteilung in der Produktion gewährleistet. Diese Modularität ermöglicht ein skalierbares Wachstum mit Schrankgrößen von 45 m² bis 180 m² und Heizplattenkonfigurationen in 10, 15 oder 20 Lagen.

Die Hygienestandards des Systems werden durch ein kreisförmiges, selbstentleerendes Gehäusedesign aufrechterhalten. Das gesamte Reinigungswasser wird zu spezifischen Ablusspunkten am Boden geleitet, und Restfeuchtigkeit wird durch kurzes Anlegen eines Vakuums entfernt. Dies reduziert die Stillstandzeiten zwischen den Chargen und gewährleistet die Einhaltung globaler Sanitärstandards für empfindliche Produkte wie Probiotika und Enzyme innerhalb der digitalen Lieferkette.

Technische Leistung und Benchmarking
Im Vergleich zu rein mechanischen Kältesystemen, die oft mit hohen Betriebskosten verbunden sind, bietet die RAY Plus eine ausgewogene Alternative durch ihr optimiertes Verhältnis von Kapazität zu Stellfläche. Während herkömmliche Chargentrockner mit Hotspots oder ungleichmäßiger Trocknung zu kämpfen haben können, gewährleistet die RAY Plus eine gleichmäßige Wärmeübertragung über alle Hordenlagen hinweg. Darüber hinaus ist das System mit bestehender Infrastruktur kompatibel und kann an modernste industrielle Wärmepumpentechnologien angeschlossen werden, um den Produktionszyklus weiter zu dekarbonisieren.

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