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Pilz zeigt sichere Automatisierung für Verpackungstechnik
Pilz präsentiert auf der Interpack 2026 Sensorik-, Steuerungs- und Servicekonzepte für sichere und konforme Verpackungsmaschinen unter Berücksichtigung von MVO und CRA.
www.pilz.com

Unter dem Leitmotiv „Verpacken ohne Risiko. Sicherheit ohne Kompromisse.“ stellt Pilz auf der Interpack/components 2026 (07.–13. Mai, Düsseldorf) Lösungen für industrielle Automatisierung in der Verpackungstechnik vor. Im Fokus stehen skalierbare Sicherheitskonzepte, die auch unter variablen Produktionsbedingungen eine konstante Performance ermöglichen.
Kontext und regulatorischer Rahmen
Pilz adressiert die steigenden Anforderungen an Sicherheit und Konformität in der Verpackungsindustrie, insbesondere im Hinblick auf die ab 2027 geltende EU-Maschinenverordnung (MVO) sowie den Cyber Resilience Act (CRA). Ergänzend werden relevante Normen wie die EN 415 für Verpackungsmaschinen berücksichtigt.
Das Unternehmen kombiniert technische Lösungen mit Beratungs- und Schulungsangeboten, um Maschinenhersteller und Betreiber bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen entlang des gesamten Lebenszyklus zu unterstützen.
Technische Lösung und Systemansatz
Ein Schwerpunkt liegt auf Form-, Füll- und Siegelmaschinen (FFS), für die Pilz zertifizierte, kompatible und skalierbare Sicherheitslösungen präsentiert. Diese ermöglichen die Umsetzung aktueller Sicherheitsstandards unabhängig von Maschinenkonfiguration und Prozessvariabilität.
Der Systemansatz basiert auf einer integrierten Architektur aus Sicherheitssteuerungen, Sensorik und vernetzten Diagnosefunktionen. Ziel ist es, eine durchgängige Sicherheitsstruktur zu schaffen, die funktionale Sicherheit und industrielle Security miteinander verbindet und eine stabile Anlagenperformance gewährleistet.
Implementierung und Lifecycle-Management
Pilz unterstützt die Umsetzung normenkonformer Sicherheitsstrategien von der Entwicklung über das Design bis zur Inbetriebnahme. Dabei spielt die systematische Risikobeurteilung über den gesamten Maschinenlebenszyklus eine zentrale Rolle, wie sie durch die MVO gefordert wird.
Zur Abbildung dieser Anforderungen stellt Pilz die MYZEL Lifecycle Platform vor. Diese Plattform ermöglicht eine zentrale Verwaltung sicherheitsrelevanter Daten und unterstützt den rechtskonformen Betrieb von Verpackungsmaschinen durch strukturierte Prozesse und transparente Dokumentation.
Sensorik und vernetzte Sicherheit
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Sensorik-Portfolio PSEN, das für die Absicherung von Maschinen und Bedienpersonal eingesetzt wird. Die Lösungen sind für industrielle Umgebungen ausgelegt und bieten eine hohe Robustheit sowie erweiterte Diagnosemöglichkeiten.
Durch die Integration in das IO-Link-Safety-System, einschließlich eines zertifizierten IO-Link Safety Masters, lassen sich Sensoren und Sicherheitszuhaltungen vernetzt einbinden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Zustandsüberwachung sowie eine verbesserte Fehlerdiagnose und Wartungsplanung.
Anwendungen und operative Auswirkungen
Die vorgestellten Lösungen ermöglichen eine sichere und effiziente Gestaltung von Verpackungsprozessen, auch bei variablen Produktionsanforderungen. Gleichzeitig unterstützen sie die Integration von Safety- und Security-Funktionen in bestehende Maschinenarchitekturen und erleichtern die Umsetzung regulatorischer Vorgaben.
Der kombinierte Einsatz von zertifizierten Komponenten, digitalen Plattformen und Engineering-Dienstleistungen trägt dazu bei, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen, Risiken im Betrieb zu reduzieren und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen systematisch sicherzustellen.
Bearbeitet von Maria Brueva, Redakteurin bei Induportals – mit Unterstützung von KI angepasst.
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