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GS1 2D-Codes optimieren Getränkeproduktion

Domino analysiert, wie GS1 2D-Codes Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit und Effizienz in der Getränkeproduktion verbessern.

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GS1 2D-Codes optimieren Getränkeproduktion

GS1 2D-Codes entwickeln sich zu einer Schlüsseltechnologie für die industrielle Getränkeproduktion. Angesichts steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit, regulatorische Konformität und operative Effizienz ermöglichen sie eine datenreiche Kennzeichnung bei minimalen Eingriffen in bestehende Produktionsprozesse.

Regulatorische Anforderungen und Produktionsrealität
Die Getränkeindustrie steht unter wachsendem Druck, Umwelt- und Transparenzanforderungen zu erfüllen. Neue Regelwerke wie der Digitale Produktpass (DPP), die CSRD-Richtlinie sowie die Verpackungsverordnung (PPWR) verlangen eine höhere Nachverfolgbarkeit, Kreislaufwirtschaft und Offenlegung von Produktdaten.

Gleichzeitig arbeiten Produktionslinien mit sehr hohen Geschwindigkeiten von bis zu 120.000 Einheiten pro Stunde. In solchen Umgebungen kann bereits ein kleiner Fehler zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch Rückrufe, Ausschuss oder Produktionsunterbrechungen führen.

Diese Rahmenbedingungen erschweren die Einführung neuer Prozesse, selbst wenn diese langfristige Vorteile bieten.

GS1 2D-Codes für bessere Rückverfolgbarkeit
Im Vergleich zu klassischen 1D-Barcodes ermöglichen GS1 2D-Codes die Speicherung deutlich umfangreicherer Daten. In Kombination mit Hochgeschwindigkeits-Vision-Systemen wird eine lückenlose Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht.

Fehlerhafte Produkte können schneller identifiziert und aus dem Prozess entfernt werden. Dadurch sinken Kosten für Nacharbeit und Rückrufe, während gleichzeitig Abfall reduziert wird.

Zudem lassen sich recyclingrelevante Informationen digital bereitstellen, wodurch Verpackungen vereinfacht und länderspezifische Anforderungen effizienter erfüllt werden können.

Mehr Flexibilität in globalen Märkten
Dynamische 2D-Codes bieten eine hohe Flexibilität bei der Anpassung an unterschiedliche regulatorische Anforderungen weltweit. Produktinformationen wie Inhaltsstoffe oder gesetzliche Hinweise können digital bereitgestellt werden, anstatt auf der Verpackung gedruckt zu sein.

Dies reduziert den Bedarf an länderspezifischen Verpackungsvarianten und vereinfacht die Verwaltung von Produktportfolios. Gleichzeitig werden Produktions- und Verpackungsprozesse effizienter gestaltet.

Die Integration von Systemen wie der Bedruckung leerer Dosen (BECCS) ermöglicht zusätzliche Effizienzgewinne, indem fehlerhafte oder ungeeignete Verpackungen frühzeitig erkannt und ausgeschlossen werden.

Kundeninteraktion und Datennutzung
GS1 2D-Codes eröffnen neue Möglichkeiten für die Interaktion mit Endkunden. Dynamische QR-Codes ermöglichen personalisierte Inhalte, digitale Kampagnen und flexible Marketingmaßnahmen ohne Änderungen an der Produktionslinie.

Die dabei generierten Daten liefern Einblicke in Konsumverhalten, geografische Verteilung und Produktlebenszyklen. Diese Informationen können zur Optimierung von Geschäftsentscheidungen genutzt werden.

Darüber hinaus unterstützt die Serialisierung den Schutz vor Produktfälschungen. Gleichzeitig können digitale Inhalte zur Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen, etwa durch die Bereitstellung von Informationen für sehbehinderte Verbraucher oder zu Allergenen.

Notwendigkeit einer frühzeitigen Umstellung
Die geplante Ablösung von 1D-Barcodes durch GS1 bis etwa 2027/2028 macht eine frühzeitige Anpassung erforderlich. Verzögerungen können zu erhöhten Kosten und operativen Risiken führen.

Eine schrittweise Implementierung ermöglicht es hingegen, bestehende Systeme anzupassen und gleichzeitig von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren.

Fazit: Grundlage für eine digitale und nachhaltige Lieferkette
GS1 2D-Codes bilden die Grundlage für eine effizientere, transparentere und nachhaltigere Getränkeproduktion. Sie verbinden regulatorische Anforderungen mit operativer Effizienz und erweiterten Möglichkeiten der Datenintegration und Kundeninteraktion.

Bearbeitet von einem Industriejournalisten, Lekshman Ramdas, mit Unterstützung von KI.

www.domino-printing-sciences.prowly.com

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