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Modulare Automatisierung treibt Fabrikdigitalisierung voran

Syntegon präsentiert auf der interpack 2026 integrierte Lösungen zur Unterstützung einer digitalen Lieferkette und adaptiver Produktion in Pharma-, Biotech- und Lebensmittelindustrien.

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Modulare Automatisierung treibt Fabrikdigitalisierung voran

Auf der interpack 2026 in Düsseldorf, Deutschland (7.–13. Mai 2026), stellte Syntegon ein Portfolio modularer Automatisierungs- und Verpackungstechnologien vor, das darauf abzielt, Flexibilität, Durchsatz und regulatorische Konformität in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie zu verbessern. Die Lösungen kombinieren Robotik, KI-gestützte Datensysteme und Lifecycle-Services, um adaptive und hocheffiziente Produktionsumgebungen zu ermöglichen.

Industrielle Treiber für neue Fabrikarchitekturen
Hersteller in den Bereichen Lebensmittel, Pharma und Biotechnologie stehen unter zunehmendem Druck durch steigende Betriebskosten, kürzere Produktlebenszyklen und strengere regulatorische Anforderungen. Diese Entwicklungen beschleunigen den Übergang zu digital vernetzten Produktionssystemen, in denen Automatisierung und Datenintegration manuelle Eingriffe und Prozessvariabilität reduzieren.

Syntegon verfolgt dabei einen Ansatz, der auf eine digitale Lieferkette abzielt, bei der Anlagen, Prozessdaten und Lifecycle-Services integriert werden, um Echtzeitentscheidungen und eine verbesserte Gesamtanlageneffektivität (OEE) zu ermöglichen. Das vorgestellte Konzept kombiniert Automatisierung mit einer zentralen, KI-gestützten Bedienüberwachung zur Sicherstellung stabiler Prozesse bei gleichzeitig reduziertem Personaleinsatz.

Automatisierungsarchitektur für flexible Lebensmittelproduktion

Ein zentrales System adressiert Verpackungsprozesse in der Lebensmittelindustrie, in der hohe Produktvielfalt und Nachhaltigkeitsanforderungen flexible Anlagenkonzepte erfordern. Die Systemarchitektur integriert Echtzeit-Datenüberwachung mit automatisierten Steuerungsschnittstellen und ermöglicht dadurch schnellere Formatwechsel sowie reduzierte Stillstandszeiten.

Die Leistungsoptimierung erfolgt datenbasiert durch kontinuierliche Anpassung von Produktionsparametern. Berührungslose Bedienkonzepte und eine vereinfachte Benutzerführung reduzieren den Schulungsaufwand und den Bedienereingriff, was insbesondere in Produktionsumgebungen mit hoher Variantenvielfalt relevant ist.

Hochgeschwindigkeitsverpackung mit reduziertem Materialeinsatz
Eine vorgestellte vertikale Verpackungsplattform erreicht eine Leistung von bis zu 300 Beuteln pro Minute und zählt damit zu den Hochleistungssystemen im Bereich flexibler Verpackungen. Das System nutzt patentierte Form- und Siegeltechnologien, die den Materialverbrauch um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Diese Kombination aus hoher Leistung und Materialeffizienz wirkt sich direkt auf die Stückkosten sowie auf Nachhaltigkeitskennzahlen aus. Schnelle Formatwechsel ermöglichen zudem eine flexible Produktion unterschiedlicher Verpackungsvarianten bei minimalen Stillstandszeiten.

Robotergestützte Abfüllsysteme für pharmazeutische Anforderungen
Für pharmazeutische und biotechnologische Anwendungen wurde ein Flüssigabfüllsystem vorgestellt, das auf die steigenden Anforderungen an sterile Produktionsprozesse ausgelegt ist. Durch den Einsatz von Handschuh-freier Isolatortechnologie und vollständig robotisierten Abläufen wird der direkte menschliche Eingriff eliminiert.

Ein kontaktloses Transportsystem für Behälter reduziert Kontaminationsrisiken, während automatisierte Prozesse eine gleichbleibend hohe Chargenqualität gewährleisten. Gleichzeitig ermöglicht das System bis zu 50 Prozent schnellere Formatwechsel, was insbesondere bei kleineren Chargen und multiplen Produktlinien von Bedeutung ist.

Lifecycle-Integration und datenbasierte Optimierung
Neben einzelnen Maschinen steht die Integration von Lifecycle-Services im Fokus. Engineering, Inbetriebnahme, Wartung und Modernisierung werden mit KI-gestützten Analysen kombiniert, um die Anlagenleistung kontinuierlich zu verbessern.

Dieser Ansatz unterstützt eine langfristige Anlagenverfügbarkeit durch vorausschauende Wartung und kontinuierliche Optimierung. Die Verknüpfung von Betriebsdaten mit Serviceprozessen reduziert ungeplante Stillstände und verlängert die Nutzungsdauer der Anlagen.

Einordnung im Automatisierungsumfeld
Die vorgestellten Technologien entsprechen zentralen Trends der industriellen Automatisierung, darunter modulare Maschinenkonzepte, Robotik-Integration und datenbasierte Prozesssteuerung. Vergleichbare Systeme werden üblicherweise anhand von Durchsatz, Umrüstzeit, Kontaminationskontrolle und Materialeffizienz bewertet.

Das Portfolio von Syntegon zeichnet sich durch die Integration dieser Faktoren in ein einheitliches Betriebskonzept aus, das Automatisierungstechnik mit Lifecycle-Services und Datenanalytik kombiniert.

Bedeutung für zukünftige Produktionssysteme
Die auf der interpack 2026 präsentierten Lösungen verdeutlichen den Übergang zu hochautomatisierten und vernetzten Produktionsumgebungen. Durch die Kombination von Hochleistungsanlagen, Robotik und KI-gestützter Überwachung können Hersteller Flexibilität, Effizienz und regulatorische Sicherheit gleichzeitig verbessern.

Solche integrierten Systeme werden zunehmend zu einem zentralen Bestandteil moderner Produktionsinfrastrukturen, insbesondere in Branchen mit hoher Variantenvielfalt, strengen Vorschriften und wachsendem Kostendruck.

Bearbeitet von der Industriejournalistin Sucithra Mani mit Unterstützung von KI.

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