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GEA zeigt Zukunftsperspektiven für die Milchproduktion auf der EuroTier 2026
Vom 10. bis 13. November präsentieren GEA Farm Technologies und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft in Hannover automatisierte Melksysteme, optische Identifikationstools und Cloud-Plattformen für die moderne Milchviehhaltung.
www.gea.com

Moderne Milchviehbetriebe stehen vor strukturellen Arbeitskräfteengpässen und strengen Anforderungen an die Betriebsdokumentation. Konventionelle Melkanlagen weisen häufig Datenverluste beim Zutrieb auf, wenn Transponder- oder RFID-Systeme (Radiofrequenz-Identifikation) in dichten Tierströmen fehlerhaft erfassen oder überlappen. Zudem erfordert die Umstellung bestehender Stallanlagen auf automatische Melksysteme oft erhebliche bauliche Eingriffe, was die technische Modernisierung erschwert.
Integrierte Automatisierungs- und Bildverarbeitungsarchitektur
Zur Bewältigung dieser mechanischen und informationstechnischen Herausforderungen stellt GEA modulare Melkautomatisierung in Verbindung mit industrieller Bildverarbeitung bereit:
- Optische Tieridentifikation: Das System DairyNet Cow Verification nutzt maschinelles Lernen und kamerabasierte Mustererkennung, um einzelne Kühe am Einlauf des Melkkarussells anhand visueller Merkmale zu identifizieren. Die visuelle Analyse bestätigt oder korrigiert fehlende RFID-Transpondersignale in Echtzeit und verhindert so fehlerhafte Zuordnungen von Sensordaten in den Tierakten.
- Semi-Subway-Melksysteme: Die Konfiguration DairyRobot R9600 in Semi-Subway-Bauweise automatisiert die Melkzeugführung und Reinigungsvorgänge bei reduzierten Anforderungen an das Unterflurfundament, was die Integration in bestehende Stallbauten ermöglicht.
- Melkbecherinterne Automatisierung: Beim DairyProX-System erfolgt das Ansetzen manuell, während Stimulation, Zitzenreinigung, Dippverfahren sowie die Zwischendesinfektion über Rückspülung automatisiert im Melkbecher (In-Liner-Everything) ablaufen.
- Durchflussmessung in Echtzeit: Der Sensor Digital Flow Meter wird direkt in die Milchleitung integriert und erfasst Ertragsdaten auch bei hohen Durchflussraten ohne mechanische Strömungsbehinderung.
Vergleichende Tests und Implementierung der Dateninfrastruktur
Die praxisnahe Validierung und das Benchmarking erfolgen im Rahmen des DLG-Spotlights „Barn Robot Event“ auf der EuroTier 2026. Unter standardisierten Versuchsbedingungen der DLG durchlaufen die automatisierten Melksysteme vergleichende Prüfungen in drei Szenarien: Umrüstung bestehender Melkstände, Stallneubauten sowie Melkverfahren für Großherden.
Sämtliche Sensortelemetrie- und Melkparameter fließen in die CowScout Cloud ein. Diese zentrale Betriebsdatenbank konsolidiert Leistungsdaten auch über mehrere dezentrale Standorte hinweg. Die Systemarchitektur bindet bestehende Stallrechner sowie Drittanbieteranwendungen über standardisierte Softwareschnittstellen direkt an.
Betriebliche Leistung und Instandhaltungsoptimierung
Der Einsatz synchronisierter Bildverarbeitung und automatisierter Zitzenhygiene stabilisiert die Durchlaufzeiten und verhindert Fehlidentifikationen bei hohem Tieraufkommen. Automatisierte Zwischenreinigungszyklen minimieren Übertragungsrisiken zwischen den Melkvorgängen ohne zusätzlichen Personalaufwand. Die Kombination aus hochfrequenten Durchflusssensoren und zentraler Datenerfassung ermöglicht eine kontinuierliche Analyse der Tiergesundheit sowie eine vorausschauende Instandhaltungsplanung an verteilten Produktionsstandorten.
Bearbeitet von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.
www.gea.com
Die praxisnahe Validierung und das Benchmarking erfolgen im Rahmen des DLG-Spotlights „Barn Robot Event“ auf der EuroTier 2026. Unter standardisierten Versuchsbedingungen der DLG durchlaufen die automatisierten Melksysteme vergleichende Prüfungen in drei Szenarien: Umrüstung bestehender Melkstände, Stallneubauten sowie Melkverfahren für Großherden.
Sämtliche Sensortelemetrie- und Melkparameter fließen in die CowScout Cloud ein. Diese zentrale Betriebsdatenbank konsolidiert Leistungsdaten auch über mehrere dezentrale Standorte hinweg. Die Systemarchitektur bindet bestehende Stallrechner sowie Drittanbieteranwendungen über standardisierte Softwareschnittstellen direkt an.
Betriebliche Leistung und Instandhaltungsoptimierung
Der Einsatz synchronisierter Bildverarbeitung und automatisierter Zitzenhygiene stabilisiert die Durchlaufzeiten und verhindert Fehlidentifikationen bei hohem Tieraufkommen. Automatisierte Zwischenreinigungszyklen minimieren Übertragungsrisiken zwischen den Melkvorgängen ohne zusätzlichen Personalaufwand. Die Kombination aus hochfrequenten Durchflusssensoren und zentraler Datenerfassung ermöglicht eine kontinuierliche Analyse der Tiergesundheit sowie eine vorausschauende Instandhaltungsplanung an verteilten Produktionsstandorten.
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