www.foodpackautomation.de
26
'26
Written on Modified on
Videojet stellt Thermal-Inkjet-Drucker Wolke m620 touch vor
Das System kombiniert hochauflösende Kennzeichnung, einfache Integration und zuverlässigen Betrieb für anspruchsvolle Verpackungsanwendungen.
www.videojet.com

Videojet Technologies hat den neuen Thermal-Inkjet-Drucker (TIJ) Wolke m620 touch (auch bekannt als Videojet 8530) vorgestellt. Das System wurde für die gestochen scharfe Kennzeichnung von Einzel- und Umverpackungen entwickelt und verarbeitet auch hohe Produktionsgeschwindigkeiten ohne Qualitätsverlust. Mit einer nativen Druckauflösung von bis zu 600 × 600 dpi und schnell trocknenden Tinten erzeugt der Drucker zuverlässig 2D-Codes (wie QR- und DataMatrix-Codes), Chargennummern, variable Daten und Logos auf Kartons, Folien und Etiketten für die Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Elektronikindustrie.
Robuste Solid-State-Technologie und Serialisierung
Die Anlage zeichnet sich durch eine wartungsarme Solid-State-Technologie ohne bewegliche Teile aus, was die Anlagenverfügbarkeit maximiert und einen sauberen Betrieb ohne Tintenverschmutzungen garantiert. Die Bedienung erfolgt über die Videojet SIMPLICiTY™ Benutzeroberfläche, die durch integrierte Validierungskontrollen menschliche Eingabefehler reduziert. Eine Leader/Follower-Konfiguration ermöglicht zudem die nahtlose Vernetzung mehrerer Druckköpfe und Controller an der Produktionslinie. Speziell für die stark regulierte Pharma- und Medizintechnikbranche unterstützt der Wolke m620 touch die schnelle Datenverarbeitung zur Serialisierung von Produkten und bietet ein spezifisches Validierungspaket zur Erfüllung der strengen GAMP-Dokumentationsanforderungen (Good Automated Manufacturing Practice). Flankiert wird die Hardware durch Softwarelösungen wie CLARiSUITE® und Velicity™ Design für das zentrale Druckauftrags- und Etikettenmanagement.
Zusätzlicher Kontext: Thermischer Tintenstrahldruck (TIJ) und Track & Trace
Dieser Abschnitt beschreibt mikrofluidische Druckprinzipien und regulatorische Anforderungen, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.
Im industriellen Verpackungsbereich konkurrieren hauptsächlich zwei Tintenstrahlverfahren: Continuous Inkjet (CIJ) und Thermal Inkjet (TIJ). Während CIJ einen kontinuierlichen Tintenstrahl nutzt und sich für unebene Oberflächen eignet, basiert TIJ auf einem mikrofluidischen Drop-on-Demand-Prinzip. In der Druckkartusche erhitzen mikroskopische Widerstände die Tinte in Bruchteilen von Mikrosekunden. Die daraus resultierende Dampfblase drückt einen exakt dosierten Tintentropfen aus der Düse. Da die gesamte Pump- und Düsenmechanik direkt im austauschbaren Druckkopf der Kartusche sitzt (Solid-State), ermöglicht TIJ extrem hohe Auflösungen bei minimalem Wartungsaufwand. Diese 600-dpi-Präzision ist für die Pharmaindustrie unverzichtbar geworden, um Richtlinien wie die europäische FMD (Falsified Medicines Directive) zu erfüllen. Diese schreibt die Aufbringung von winzigen, maschinenlesbaren 2D-DataMatrix-Codes zur Serialisierung und lückenlosen Rückverfolgbarkeit (Track & Trace) auf jeder einzelnen Medikamentenverpackung vor. Das erwähnte GAMP-Validierungspaket (speziell GAMP 5) garantiert den Herstellern dabei, dass die Druck- und Softwaresysteme den Vorschriften der FDA (wie 21 CFR Part 11) für manipulationssichere elektronische Aufzeichnungen standhalten.
Bearbeitet von einem Industrie-Journalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
www.videojet.com
Fordern Sie weitere Informationen an…

