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Röntgenbildverarbeitung für die Hochgeschwindigkeits-Geflügelinspektion

JBT Marel hat den SensorX Xpress-Algorithmus eingeführt, um die Förderleistung von Lebensmittelinspektionssystemen ohne Einbußen bei der Erkennungsgenauigkeit zu steigern.

  marel.com
Röntgenbildverarbeitung für die Hochgeschwindigkeits-Geflügelinspektion

Das neue Xpress-Softwareupdate von JBT Marel optimiert die Bildverarbeitung in Röntgeninspektionssystemen für die Geflügelverarbeitung. Die technologische Lösung ermöglicht eine signifikante Steigerung der Durchlaufgeschwindigkeiten bei gleichbleibend präziser Fremdkörpererkennung in hochautomatisierten Produktionsumgebungen.

Fortschrittliche Bildverarbeitung für höheren Förderdurchsatz
Der Sektor der Geflügelverarbeitung fordert aufgrund der Integration von Hochgeschwindigkeits-Entbeinnungsmaschinen und größeren Tiergewichten kontinuierlich einen höheren Durchsatz. Um zu verhindern, dass die Inspektionsphase zu einem Produktionsengpass wird, steigert der Bildverarbeitungsalgorithmus SensorX Xpress die Förderbandkapazität um bis zu 20 Prozent. Dieser Softwarefortschritt ermöglicht es dem Inspektionssystem, Röntgenscandaten bei höheren Geschwindigkeiten zu analysieren und sich direkt an den Ausstoß moderner Hochgeschwindigkeits-Vorbereitungsbänder anzupassen.

Die Software verkürzt die Rechenzeiten des Röntgen-Erkennungsalgorithmus. Dadurch kann das Band schneller laufen, während die für die Identifizierung kleiner Knochenfragmente und Fremdkörper erforderliche räumliche Auflösung beibehalten wird.

Kompatibilität und Systemnachrüstung
Seit ihrer Einführung im Jahr 2007 wurde die SensorX-Plattform kontinuierlich durch Hardware- und Software-Iterationen weiterentwickelt, darunter die Integration spezialisierter Sensoren, adaptiver Knochenerkennungsmodelle und Zuführungsüberwachungssysteme. Der neue Xpress-Softwarealgorithmus gehört zur Standardausstattung aller neu hergestellten SensorX-Inspektionssysteme.

Um bestehende Investitionen zu schützen, ist die Software abwärtskompatibel ausgelegt. Anwender der SensorX 500-Plattform können ihre bestehenden Hardware-Installationen mit dem aktualisierten Algorithmus nachrüsten, sodass ältere Maschinen die gleiche Durchsatzsteigerung von 20 Prozent wie Neugeräte erzielen. Das Upgrade ändert weder den Platzbedarf der Maschine noch erfordert es Modifikationen an der bestehenden mechanischen Förderbaugruppe, was die Stillstandszeiten der Linie während der Installation minimiert.

Optimierte Erkennungsgenauigkeit und Reduzierung von Fehlalarmen
Die Einhaltung einer niedrigen Fehlalarmquote ist bei der automatisierten Geflügelinspektion von entscheidender Bedeutung; hohe Fehlalarmquoten führen zu unnötigen Nachprüfungen der Produkte, erhöhtem Arbeitsaufwand und Produktabfällen. Der Xpress-Algorithmus behält die etablierten Erkennungsschwellenwerte der SensorX-Plattform bei. Dies stellt sicher, dass die Erhöhung der Bandgeschwindigkeit nicht zu einer höheren Häufigkeit von Fehlwürfen oder übersehenen Verunreinigungen führt. Das System ist darauf ausgelegt, dichte Knochenfragmente, Knorpel und andere harte Fremdkörper bis in den Submillimeterbereich selbst bei maximaler Fördergeschwindigkeit zu identifizieren.

Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Auf dem Markt für industrielle Lebensmittelinspektion ist die Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie (DEXA) die Benchmark-Technologie zur Unterscheidung zwischen organischem Gewebe und Verunreinigungen geringer Dichte wie Hühnerknochen. Während Standard-Röntgensysteme mit Einzelenergie bei variierenden Produktdicken an Grenzen stoßen, analysieren Dual-Energy-Systeme das Verhältnis der Photonenabsorption im niedrigen und hohen Energiebereich. Dies ermöglicht eine präzise Erkennung selbst bei dicken oder überlappenden Geflügelportionen.

Die SensorX-Plattform steht im direkten Wettbewerb mit alternativen Dual-Energy-Röntgeninspektionssystemen für hohen Durchsatz, wie dem Ishida IX-G2 und dem LOMA X5 Product Inspector.

Durchsatz und Geschwindigkeit
Traditionelle Dual-Energy-Systeme arbeiten in der Regel mit maximalen Bandgeschwindigkeiten von 60 bis 90 Metern pro Minute, abhängig von Produktdicke und Erkennungsempfindlichkeit. Durch die Integration des Xpress-Algorithmus ermöglicht JBT Marel dem SensorX-System eine Steigerung der Verarbeitungskapazität um 20 Prozent. Dadurch erreicht die Verarbeitungsgeschwindigkeit die Spitzenklasse industrieller Dual-Energy-Inspektionsgrenzen, ohne dass ein größerer physischer Platzbedarf erforderlich wird.

Fehlwurfraten
Während Konkurrenzsysteme wie das Ishida IX-G2 genetische Algorithmen nutzen, um die Erkennung von Knochen geringer Dichte in überlappenden Produkten zu optimieren, konzentriert sich der SensorX Xpress-Algorithmus auf die Optimierung der Rechenpipeline der Bildverarbeitungsstufe selbst. Dies ermöglicht es JBT Marel, eine stabile und reproduzierbare Fehlalarmquote bei beschleunigten Zuführungsraten beizubehalten, während bei nicht optimierten Systemen häufig ein Anstieg der Fehlwürfe zu verzeichnen ist, wenn die Bandgeschwindigkeiten über die Standardgrenzen hinaus erhöht werden.

Redigiert von Evgeny Churilov, Induportals Media - Aus dem Englischen adaptiert durch KI.

www.jbtmarel.com

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