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JBT Marel bringt Spiralgefriertechnologie für die industrielle Verarbeitung voran

Konstruktive Modifikationen an selbststapelnden Förderbändern senken den Medienverbrauch und die Wartungshäufigkeit in Lebensmittelverarbeitungsbetrieben mit hohen Kapazitäten.

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JBT Marel bringt Spiralgefriertechnologie für die industrielle Verarbeitung voran

JBT Marel hat mechanische Konstruktionsverbesserungen in seinem Frigoscandia-Spiralgefrier-Portfolio eingeführt und stattet die GYRoCOMPACT-Spiralfroster mit dem verstärkten Förderband FRIGoBELT NOVA+ aus. Diese technischen Neuerungen richten sich an gewerbliche Betriebe der Fleisch-, Geflügel-, Meeresfrüchte-, Backwaren- und Fertiggerichteindustrie, die längere Wartungsintervalle und einen geringeren Medienverbrauch bei bestehender Grundfläche anstreben.

Hygienegerechtes Design und betriebliches Ressourcenmanagement
Hygieneanforderungen und Ressourceneffizienz bestimmen zunehmend die Konstruktion von Gefrieranlagen, wobei der Wasserverbrauch neben der elektrischen Last zu einer zentralen ingenieurtechnischen Kennzahl geworden ist. Herkömmliche Industriefroster erfordern aufgrund komplexer interner Trägerkonstruktionen während der Reinigungszyklen häufig erhebliche Wassermengen.

Die selbststapelnde Architektur des GYRoCOMPACT-Systems löst diese betriebliche Herausforderung, indem sie eine in sich geschlossene Gefrierzone bildet, die ohne stationäre Strukturkomponenten innerhalb des Etagenstapels auskommt. Torbjörn Persson, Senior Manager der Global Product Line Freezer bei JBT Marel, betonte, dass die Betriebszeit zwischen den Abtauzyklen nach wie vor ein wesentlicher Leistungsindikator sei, während die Senkung des Medienverbrauchs und des Wasservolumens bei CIP-Reinigungszyklen (Clean-in-Place) zu einer Priorität für industrielle Verarbeiter geworden ist. Der Verzicht auf interne Trommel- bzw. Käfigstrukturen ermöglicht den direkten physischen Zugang zu kritischen mechanischen Baugruppen und verringert die Oberflächenfläche, die automatisiert chemisch eingeschäumt, gespült und thermisch desinfiziert werden muss.

Raumoptimierung in Verarbeitungsbetrieben mit hoher Anlagendichte
Die Erweiterung baulicher Infrastrukturen zur Erzielung eines höheren Durchsatzes ist mit hohen Investitionskosten verbunden, weshalb Lebensmittelhersteller der volumetrischen Effizienz auf bestehenden Produktionsflächen Priorität einräumen. Die Geometrie von Spiralfrostern löst dies, indem das Produkt über eine kontinuierliche vertikale Helix geführt wird, anstatt große horizontale Bodenflächen zu beanspruchen.

Beim selbststapelnden Design stützt sich jede Etage direkt auf den Seitengliedern der darunterliegenden Etage ab. Diese mechanische Konfiguration macht einen externen Trägerkäfig oder zwischengeschaltete stationäre Führungsschienen überflüssig, wodurch die für eine gegebene Bandfläche erforderliche vertikale Bauhöhe reduziert wird. Infolgedessen können Verarbeitungslinien den volumetrischen Durchsatz steigern, ohne dass bauliche Anpassungen an bestehenden Gebäudestrukturen oder Deckenhöhen erforderlich sind.

Mechanische Verstärkung für verlängerte Lebensdauer
Die betriebliche Evaluierung von Gefrieranlagen konzentriert sich stark auf die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership), wobei Bandermüdung und Kettengliedbrüche Hauptursachen für ungeplante Stillstandzeiten darstellen. Das Förderband FRIGoBELT NOVA+ verfügt über verstärkte Seitenglieder, die für dauerhafte Zugspannungen unter kontinuierlich hoher Produktbeladung ausgelegt sind.

Persson erklärte, dass das überarbeitete Band die Betriebsdauer und die Lebenszykluskosten verbessert, indem die konstruktiven Modifikationen auf die Reduzierung des mechanischen Verschleißes und die Erhöhung der Dauerfestigkeit unter Last abzielen. Die Stärkung der strukturellen Integrität der beweglichen Kettenglieder verlängert die Betriebsstunden zwischen den Wartungsintervallen, minimiert die Austauschzyklen des Bandes und stabilisiert die Anlagenverfügbarkeit im kontinuierlichen Schichtbetrieb.

Systemintegration in industriellen Lebensmittelverarbeitungslinien
Nach dem Zusammenschluss von JBT und Marel bietet das Unternehmen Spiral-, Impingement- und Einzelbandgefriersysteme (IQF) als Einzelaggregate oder als integrierte Bestandteile automatisierter Verarbeitungslinien an. Die Band- und Kältesteuerungen sind so ausgelegt, dass sie mit vorgeschalteten thermischen Verarbeitungs-, Portioniereinheiten sowie nachgeschalteten Verpackungsmaschinen synchronisiert werden können – unterstützt durch vorausschauende Wartungssoftware und strukturierte Retrofit-Programme für Komponenten.

Zusätzlicher Kontext:
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.

Industrielle Spiralgefrierer lassen sich im Wesentlichen in zwei Bauformen unterteilen: selbststapelnde Systeme und trommelgetriebene Systeme (Käfigsysteme). Standardmäßige trommelgetriebene Froster – wie die S-Tec-Serie von GEA oder die Low-Tension- und Direktantriebskonfigurationen von FPS Food Process Solutions – nutzen eine zentrale rotierende Trommel, die von einem feststehenden Edelstahlkäfig und Tragschienen zur Bandführung umgeben ist. Diese Trommelsysteme bieten eine große Flexibilität bei den Bandbreiten (bis zu 1,8 Meter), bringen jedoch erhebliche stationäre Rahmenelemente innerhalb der Kühlzelle mit sich.

Im Gegensatz dazu bildet das von JBT Frigoscandia entwickelte selbststapelnde Prinzip durch ineinandergreifende vertikale Seitenglieder eine geschlossene, selbsttragende zylindrische Produktzone. Gemäß Hygienebewertungen nach den Grundsätzen der European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG) und USDA-3A eliminiert der Verzicht auf stationäre Tragschienen, stationäre Gleitleisten und interne Trommelkäfige kritische Reibungspunkte und mikrobielle Rückzugsräume.

Aus Sicht des Medienverbrauchs erfordern trommelgetriebene Systeme aufwendige interne CIP-Sprührohrleitungen, um sowohl das Band als auch das statische Traggerüst zu reinigen, was pro Reinigungszyklus üblicherweise ein um 15 bis 30 Prozent höheres Wasservolumen im Vergleich zu selbststapelnden Bauformen gleicher Kapazität erfordert. Umgekehrt unterliegen trommelgetriebene Systeme nicht den strukturellen Gewichtsbeschränkungen der einzelnen Etagen, die stapelnden Bändern eigen sind, und ermöglichen bei korrekter Bandspannung eine höhere Gesamtproduktlast pro Antriebsmotor. Das Design des FRIGoBELT NOVA+ verringert diesen konstruktiven Unterschied, indem es die Zugbelastungsgrenzen und die Ermüdungsfestigkeit erhöht und damit höhere Produktlasten pro Etage ermöglicht, während der geringere Wasser- und Raumbedarf einer trommellosen Spirale erhalten bleibt.

Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

www.jbtmarel.com

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