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End-to-End Automatisierung und Robotik für die Lebensmittelindustrie

Comau und Automha präsentierten auf der CIBUS TEC 2026 integrierte Intralogistiksysteme und lebensmittelverträgliche Robotik zur Optimierung der Produktionsprozesse in Parma.

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End-to-End Automatisierung und Robotik für die Lebensmittelindustrie

Die CIBUS TEC 2026 fand vom 27. bis 30. Oktober 2026 in Parma statt und konzentrierte sich auf Technologien für die Verarbeitung, Verpackung und Logistik von Lebensmitteln. Comau, Automha und Invent zeigten dort schlüsselfertige Architekturen für die durchgängige Automatisierung von Produktions- und Intralogistikflüssen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie.

Kerntechnologie und Systemarchitektur
Die technologische Ausstellung umfasste die neue Roboterfamilie Hygienic Oil von Comau, die für schnelle Handhabungs- und Verarbeitungsprozesse entwickelt wurde. Diese Systeme nutzen lebensmittelverträgliche Schmierstoffe nach NSF H1, wodurch Kontaminationsrisiken ohne den Einsatz von Schutzabdeckungen minimiert werden. Ergänzt wurde die Hardware durch den vierachsigen Gelenkarmroboter S-18-1.7 HO, tragbare MATE-Exoskelette zur ergonomischen Unterstützung sowie eine Racer-5 SE-Zelle für das Lebensmittelhandling. Im Bereich der Lagerautomatisierung präsentierte Automha das omnidirektionale Shuttle Quaterways und den AutosatGTR zur mehrfachtiefen Palettenlagerung. Die Systemarchitektur wird durch das Automha Warehouse Management System gesteuert, welches die Bewegungen in vier Richtungen entlang der Regalgänge koordiniert und vollständig automatisierte Ein- und Auslagerungsprozesse ermöglicht.

Bereitstellung oder Implementierung
Die Implementierung dieser End-to-End-Automatisierungslösungen erfordert die nahtlose Integration von Robotik, Intralogistik und Steuerungssoftware in bestehende Produktionsumgebungen. Auf der Messe analysierten technische Spezialisten in Halle 2 an Stand K038 konkrete Integrationsstrategien für den Wareneingang, das Produkthandling und die Palettierung. Partnerunternehmen wie Progea Leonardo, Camozzi und Innovision unterstützten die Bereitstellung spezialisierter Pick-and-Place-Zellen mit kollaborativen Robotern wie dem MyCo. Durch die Bündelung der Digital- und Softwareexpertise von Invent mit der Hardware von Comau und Automha erhalten Hersteller schlüsselfertige Architekturen aus einer Hand, um automatisierte Anlagen strukturiert in Betrieb zu nehmen.

Industrielle Anwendungen
Die gezeigten Automatisierungs- und Robotiksysteme richten sich gezielt an die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie den wachsenden E-Commerce-Sektor. Konkrete technische Anwendungsfälle umfassen das präzise Portionieren und Verpacken von Lebensmitteln unter strikten Hygieneanforderungen sowie den Einsatz kollaborativer Roboterzellen für verpackte Produkte. Die Nutzung von FCM-zertifizierten Handhabungssystemen in Kombination mit automatisierten Shuttles gewährleistet eine hohe Prozessstabilität, optimiert die Materialflüsse vom Wareneingang bis zum Warenausgang und erhöht die Gesamteffizienz in datengesteuerten Logistikzentren.

Operative Auswirkungen und Leistungskennzahlen
Der Einsatz hochautomatisierter Shuttlesysteme und dedizierter Robotik erhöht den Durchsatz in der Intralogistik und senkt langfristig die Betriebskosten. Die Verwendung von NSF H1-Schmierstoffen reduziert Wartungsintervalle für Schutzabdeckungen und steigert die Anlagensicherheit bei der direkten Produktverarbeitung. Da der globale Intralogistikmarkt bis 2030 voraussichtlich um jährlich knapp 10 Prozent wachsen wird, ermöglicht diese gebündelte Automatisierungskompetenz den Anlagenbetreibern die nötige Skalierung, um größere Produktionsvolumina effizienter zu bewältigen und die Instandhaltbarkeit komplexer Lagerstrukturen zu verbessern.

Redigiert von Maria Brueva, Induportals Redaktion – adaptiert durch KI.

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