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'26
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Modulare Barrierematerialien für flexible Verpackungen
BASF stellt kompostierbares Materialsystem für anpassbare Barrierelösungen in Lebensmittel-, Pflege- und Gesundheitsverpackungen vor.
www.basf.com

Hersteller flexibler Verpackungen benötigen Materialien, die hohe Barriereeigenschaften mit Kompatibilität zu verschiedenen Recyclingströmen verbinden. BASF hat sein ecovio®-Biopolymerportfolio erweitert, um diese Anforderungen mit modularen, zertifiziert kompostierbaren Materialien für papier- und kunststoffbasierte Verpackungsstrukturen zu erfüllen.
Erweiterte Materialoptionen für Barrieredesign
Das erweiterte Portfolio umfasst verschiedene kompostierbare Materialtypen, die sich zu Mono- oder Multilayer-Strukturen kombinieren lassen. Diese bieten einstellbare Barrieren gegen Fett, Öle, Flüssigkeiten sowie gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit – entscheidende Parameter für die Produktsicherheit in Anwendungen der schnelllebigen Konsumgüterindustrie (FMCG), etwa bei Lebensmitteln, Getränken, Körperpflegeprodukten, Gesundheitsartikeln und Tiernahrung.
Die Materialien sind mit gängigen Verarbeitungsverfahren kompatibel, darunter Extrusionsbeschichtung, Folien- und Plattenextrusion sowie Laminierung mittels Extrusion, Klebstoffen oder Wärme. Dadurch können bestehende Produktionsanlagen weiter genutzt werden, ohne umfangreiche Investitionen.
Eine technische Weiterentwicklung ist die Herstellung ultradünner biaxial verstreckter Folien. Diese kombinieren reduzierten Materialeinsatz mit mechanischer Stabilität und hoher optischer Qualität, einschließlich Transparenz für Verkaufsverpackungen.
Integration in Recyclingpfade
Ein zentrales Merkmal des Systems ist die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche End-of-Life-Optionen und damit die Unterstützung einer flexibleren digitalen Lieferkette im Verpackungsdesign. Abhängig von Substrat und Aufbau:
- Papierbasierte Strukturen können in bestehenden Papierrecyclingströmen mit hoher Faser-Rückgewinnung verarbeitet werden.
- Verschmutzte Papierverpackungen lassen sich alternativ organisch verwerten.
- Kunststoffbasierte flexible Verpackungen können industriell oder im Heimkompost abgebaut werden, ohne persistente Mikroplastikreste zu hinterlassen.
Das Material ist mit biobasierten Anteilen von bis zu 80 % oder als biomassenbilanzierte Variante verfügbar, wodurch sich der Einsatz fossiler Rohstoffe reduzieren lässt.
Anwendungsbereiche und funktionale Eigenschaften
Das Materialsystem ist für verschiedene Verpackungsformate ausgelegt, darunter Beutel, Sachets, Schalen und Boxen. Es eignet sich für unterschiedliche Produktanforderungen wie heiße oder kalte Inhalte, trockene oder flüssige Produkte sowie fetthaltige oder sauerstoffempfindliche Güter.
Typische Anwendungen umfassen Kaffee, Snacks, Getreideprodukte, Süßwaren, Tiefkühlprodukte, Saucen, Fleisch- und Milchprodukte sowie Non-Food-Produkte wie Shampoos und Lotionen. Die Barriereleistung ermöglicht eine Haltbarkeit vergleichbar mit konventionellen Mehrschichtverpackungen, bei gleichzeitig erweiterten Entsorgungsoptionen.
Branchenkontext und Messepräsentation
Das erweiterte Portfolio wurde auf der Interpack 2026 vorgestellt, die vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf stattfand. Die Messe zeigte Materialinnovationen, die auf regulatorische Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele in globalen Verpackungsmärkten reagieren.
Einordnung in technologische Entwicklungen
Die Entwicklung steht im Kontext eines Wandels hin zu Materialsystemen, die Leistungsfähigkeit, Verarbeitbarkeit und Entsorgungsoptionen bereits in der Produktentwicklung integrieren. Im Gegensatz zu klassischen Mehrschichtkunststoffen, die häufig schwer zu recyceln sind, bieten modulare kompostierbare Systeme einen alternativen Ansatz zur Kombination von Barriereleistung und Kreislauffähigkeit.
Während Hochbarriere-Verpackungen traditionell auf Aluminium oder komplexe Polymerstrukturen setzen, ermöglichen diese Materialien eine gezielte Anpassung der Barriereeigenschaften innerhalb kompostierbarer oder recycelbarer Systeme. Die tatsächliche Wirksamkeit hängt dabei von Materialauswahl, Schichtaufbau und lokaler Entsorgungsinfrastruktur ab.
Fazit
Das erweiterte Materialportfolio bietet einen konfigurierbaren Ansatz für flexible Barrierverpackungen. Es ermöglicht Herstellern, Leistungsanforderungen und Entsorgungswege innerhalb eines Systems zu kombinieren und unterstützt damit die Entwicklung ressourceneffizienter Verpackungslösungen für verschiedene FMCG-Anwendungen.
Bearbeitet von der Industriejournalistin Sucithra Mani mit Unterstützung von KI.
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Anwendungsbereiche und funktionale Eigenschaften
Das Materialsystem ist für verschiedene Verpackungsformate ausgelegt, darunter Beutel, Sachets, Schalen und Boxen. Es eignet sich für unterschiedliche Produktanforderungen wie heiße oder kalte Inhalte, trockene oder flüssige Produkte sowie fetthaltige oder sauerstoffempfindliche Güter.
Typische Anwendungen umfassen Kaffee, Snacks, Getreideprodukte, Süßwaren, Tiefkühlprodukte, Saucen, Fleisch- und Milchprodukte sowie Non-Food-Produkte wie Shampoos und Lotionen. Die Barriereleistung ermöglicht eine Haltbarkeit vergleichbar mit konventionellen Mehrschichtverpackungen, bei gleichzeitig erweiterten Entsorgungsoptionen.
Branchenkontext und Messepräsentation
Das erweiterte Portfolio wurde auf der Interpack 2026 vorgestellt, die vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf stattfand. Die Messe zeigte Materialinnovationen, die auf regulatorische Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele in globalen Verpackungsmärkten reagieren.
Einordnung in technologische Entwicklungen
Die Entwicklung steht im Kontext eines Wandels hin zu Materialsystemen, die Leistungsfähigkeit, Verarbeitbarkeit und Entsorgungsoptionen bereits in der Produktentwicklung integrieren. Im Gegensatz zu klassischen Mehrschichtkunststoffen, die häufig schwer zu recyceln sind, bieten modulare kompostierbare Systeme einen alternativen Ansatz zur Kombination von Barriereleistung und Kreislauffähigkeit.
Während Hochbarriere-Verpackungen traditionell auf Aluminium oder komplexe Polymerstrukturen setzen, ermöglichen diese Materialien eine gezielte Anpassung der Barriereeigenschaften innerhalb kompostierbarer oder recycelbarer Systeme. Die tatsächliche Wirksamkeit hängt dabei von Materialauswahl, Schichtaufbau und lokaler Entsorgungsinfrastruktur ab.
Fazit
Das erweiterte Materialportfolio bietet einen konfigurierbaren Ansatz für flexible Barrierverpackungen. Es ermöglicht Herstellern, Leistungsanforderungen und Entsorgungswege innerhalb eines Systems zu kombinieren und unterstützt damit die Entwicklung ressourceneffizienter Verpackungslösungen für verschiedene FMCG-Anwendungen.
Bearbeitet von der Industriejournalistin Sucithra Mani mit Unterstützung von KI.
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