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ALPINE von Marel revolutioniert die Zerlegung in ACM-Linien
Das neue Modul ermöglicht konstante Leistung, Fernüberwachung und eine hocheffiziente Verarbeitung anatomischer Schenkel für maximale Ausbeute und minimale Verluste.
marel.com

ALPINE ist mit einem Touchscreen ausgestattet, an dem Sie das passende Rezept für die zu verarbeitenden Rückenteile eingeben. Die mechanischen Einstellungen richten sich nach den Anweisungen aus dem jeweiligen Rezept. Während der Produktion ist eine weitergehende Feinjustierung möglich.
Auf dem Bildschirm lassen sich auch Echtzeitund frühere Leistungsberichte anzeigen – eine Funktion, die von der internen SmartBaseSoftware unterstützt wird. Die Überwachung gibt Aufschluss über die Erkennung von Rückenteilen, Schenkelverlusten und unbearbeiteten Schenkeln. Dies kann aus der Ferne erfolgen und spart Arbeit, da falsch verarbeitete Schenkel nicht mehr manuell gezählt werden müssen. Ferner überwacht SmartBase den Zustand der Maschine, einschl. Motoren und Sensoren, und stellt hilfreiche Service-Informationen bereit. So bleibt die Leistung bei minimalem Wartungsaufwand auf hohem Niveau.
Beständige Verarbeitung
ALPINE zeichnet sich durch gleichbleibende Leistung aus, die hohen Ertrag, beste Qualität und intaktes Fleisch sicherstellt. Dank dieser Fähigkeit, über längere Zeiträume ein durchgehend hohes Leistungsniveau aufrechtzuerhalten, ist es nicht mehr nötig, für Anpassungen auf Bediener zurückzugreifen. Die einfache Bauweise und die geringe Empfindlichkeit gegenüber Gewichtsschwankungen verringern die Abhängigkeit von Arbeitskräften bei Bedienung und Wartung der Maschine und ermöglichen konstanten Betrieb über eine bestimmte Partie oder sogar über den ganzen Tag hinweg.
Schenkel bleiben im Haken
Beim anatomischen Schenkelschnitt müssen die Schnitte an der Innenseite der Leiste erfolgen. So können die Sehnen durchtrennt werden, wofür sich die Hüfte idealerweise nicht mehr in der Gelenkpfanne befinden sollte. Das lässt sich am einfachsten erreichen, wenn der Schenkel nach außen geklappt wird, wodurch er normalerweise aus dem Haken gelöst würde. ALPINE verfügt jedoch in der Mitte des Moduls über ein spezielles „Hüftluxationsrad“, das die Kippbewegung der Hüfte ausführt, ohne dass viel Kraft auf das Bein ausgeübt oder der Schenkel aus dem Haken genommen wird. ALPINE behält somit zwischen Zufuhr und Ausgabe die vollständige Kontrolle über die Schenkel, die während des gesamten Vorgangs in den Haken bleiben – verbesserte Leistung inbegriffen.
Erkennung von Rückenteilen
Durch die korrekte Trennung der Rückenteile zwischen den Schenkeln wird verhindert, dass falsch geschnittene Schenkel in das Oberkeulenfiletiersystem gelangen. Nach der Schenkelverarbeitung erkennt ALPINE, ob das Rückenteil korrekt geschnitten wurde oder nicht. Die integrierte Maschinensoftware SmartBase stellt Angaben zu verloren gegangenen Schenkeln, nicht verarbeiteten Schenkeln und erkannten Rückenstücken bereit, auf Wunsch auch per Fernzugriff. Die Leistung der Erkennung des Rückteils ist über den Touchscreen des Systems leicht abrufbar.

Herabfallende Produkte
Beschädigte Sprunggelenke oder gebrochene Tarsalgelenke können Schenkelverluste beeinflussen, die jedoch bei ALPINE minimal sind und genau gemessen werden. Sie lassen sich auf dem Bildschirm überprüfen, damit Korrekturmaßnahmen möglich sind. Zuvor konnten Schenkel an verschiedenen Stellen aus der Linie fallen. ALPINE verbessert die Leistung erheblich, indem es die Schenkel in den Haken belässt und wirkungsvoll verhindert, dass sie herausfallen. Die hochpräzise Verarbeitung der Schenkel minimiert die Nacharbeit und spart wertvolle Zeit, Arbeit und Ressourcen.
Gewichtsbereich ohne Einstellungen
ALPINE kann jetzt sogar eine noch größere Bandbreite an Gewichten bewältigen. Es verarbeitet nunmehr Produkte von 1,2–3,0 kg und sogar bis zum Super-HD-Bereich von 4,5 kg Bratfertiggewicht. ALPINE kann daher auch große Tiere aus US-Produktion verarbeiten. Selbst starke Abweichungen innerhalb derselben Partie sind kein Problem. ALPINE überzeugt mit noch nie dagewesenen Toleranzen und erbringt trotzdem optimale Leistungen – unbeaufsichtigt, versteht sich.

Leistenhaut
Dank der einfachen Bauweise von ALPINE sind während der Produktion nur minimale Anpassungen erforderlich. Für jede Partie oder auch für die gesamte Tagesproduktion lassen sich an drei Positionen manuelle Einstellungen vornehmen, die für stabilen, gleichmäßigen Betrieb sorgen. Auf einigen Märkten wird die Leistenhaut wegen ihres zusätzlichen Gewichts geschätzt, während andere Märkte keine Leistenhaut an hochwertigen Schenkelprodukten wünschen. Für Letztere entfernt das optionale Schenkelhaut-Zuschneidegerät HP von Marel automatisch die Leistenhaut, sodass präzise Produktspezifikationen eingehalten werden können. Diese Lösung nimmt Bedienern einen erheblichen Teil des manuellen Zuschnitts ab.
Messlatte
ALPINE arbeitet mit Haken der Zerlegeanlagen ACM-NT und ACM-EH mit einer Kapazität bis 7.200 Tieren/Stunde. Es lässt sich leicht in jede Linie mit Wasser- oder Luftkühlung einfügen und sorgt im Zusammenspiel mit einem Oberkeulenfiletiersystem für hohen Ertrag bei der Entbeinung. ALPINE setzt in der anatomischen Schenkelverarbeitung neue Maßstäbe.
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